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Gusswerkstoffe

Magnesiumlegierungen werden dort eingesetzt, wo Bauteile mit niedriger Dichte von ca. 1,8 g/cm³ und damit geringer Masse benötigt werden. Magnesium-Bauteile sind ca. 1/3 leichter als Bauteile aus Aluminium und bieten eine gute Alternative zu hochbeanpruchten Kunststoffgehäusen. Magnesium-Gusswerkstoffe zeichnen sich durch hervorragendes Fließvermögen, gute Abbildungsgenauigkeit, Oberflächengüte, geringen Werkzeugverschleiß und Recyclingsfähigkeit aus. Magnesiumgussteile besitzen erstklassige Dämpfungs- und Abschirmeigenschaften sowie eine gute Stoß- und Schlagfestigkeit.

Das Gießen im KEMETA®-Verfahren ermöglicht Bauteile mit geringen Wandstärken bis 0,7mm und die Schweißbarkeit der Gussteile.

Anwendungsbeispiele sind Handgeräte, mobile Geräte (Laptops, Monitore, Fernbediengeräte, Elektronikgehäuse etc.), Bauteile im Automotive-Bereich (Lenkschlösser, Felgen, Armaturenträger, Mittelkonsolen, Sitzschalen, Fahrwerksteile, Lenkräder, Handbremshebel, Kühlkörper etc.)

Die von der Kern GmbH verwendeten Legierungen sind AZ91, AM50, AM60 und HyMag 2. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich der wichtigsten Eigenschaften von Magnesium-Legierungen bzgl. der Gießverfahren Druckguss und KEMETA .

PDF Materialkennwerte Druckguss und KEMETA (60.05 kb | )





Zinklegierungen besitzen eine Dichte von 6,9 g/cm³. Zink-Gusswerkstoffe zeichnen sich auch bei schwierigsten Bauteilgeometrien durch eine hervorragende Gießbarkeit, Korrosionsbeständigkeit sowie gute Festigkeits- und Zähigkeitswerte aus. Die von der Firma Kern verwendete Zink-Legierung ist die Z410 (ZAMAK 5).




 
 
 
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